Rodung hat begonnen!
In einer Nacht-und-Nebel-Aktion hat die Hamburg Port Authority (HPA) heute die Sägen raus geholt und mit schwerem Gerät und unter Polizeischutz begonnen, die ersten Bäume im Elbwald zu fällen. So schafft die HPA, während die Volkspetition zur Rettung des Waldes noch läuft, Fakten und hat zunächst damit begonnen, die stattlichen Trauerweiden an der Ostseite des Bubendey-Ufers abzuholzen. Diese Baumfällungen empfinden wir als reine Provokation: Da der Baubeginn der noch nicht von der EU genehmigten Hafenwesterweiterung frühestens Ende 2027 erfolgen kann, gibt es überhaupt keinen Grund, jetzt Bäume zu fällen.
Der Verein Elbwald retten wird deshalb morgen um 13.00 Uhr eine Protestkundgebung vor der HPA-Zentral (Neuer Wandrahm 4) in der Speicherstadt durchführen.
Kommt zur Kundgebung und lasst uns versuchen, zu retten, was noch zu retten ist!
Demo am 25.2, um 13 Uhr
vor der HPA Zentrale
ELBWALD-RODUNG STOPPEN!
PROTESTKUNDGEBUNG VOR DER HPA-ZENTRALE AM 25. FEBRUAR UM 13.00 UHR
Der Verein Elbwald retten wird deshalb morgen um 13.00 Uhr eine Protestkundgebung vor der HPA-Zentral (Neuer Wandrahm 4) in der Speicherstadt durchführen.
Kommt zur Kundgebung und lasst uns versuchen, zu retten, was noch zu retten ist!
Volkspetition gestartet!
Hier ist der Link zu unserer Volkspetition: Einfach anklicken, ausdrucken und Unterschriften sammeln!
Hier unterschreiben:
Café Olé Ottensen
Kepplerstr. 2
22765 Hamburg
Victoria Apotheke
Bahrenfelder Str. 69
22765 Hamburg
Restaurant Kypros
Spritzenplatz 18
22765 Hamburg
Immer im Zimmer
Eulenstrasse 95
22763 Hamburg
Denns BioMarkt Hamburg
Ottenser Hauptstraße 39
22765 Hamburg
Strandperle
Övelgönne 69
22605 Hamburg
Ahoi Strandkiosk
Övelgönne 56-58
22605 Hamburg
Brücke 10 im Strandhaus
Övelgönner Hohlweg 12
22605 Hamburg
46 Market
Liebermannstrasse 46
22605 Hamburg
Mar Y Sol Tapas Bar
Ottenser Hauptstraße 34
22765 Hamburg
Nah & frisch Supermarkt
Holländische Reihe 50
22765 Hamburg
Buchhandlung Christiansen
Bahrenfelder Str. 79
22765 Hamburg
Om Shankair
Hahnenkamp 12
22765 Hamburg
Rettet den Elbwald
Abholzung droht!
Jetzt ist der gesamte Elbwald in Gefahr. Im Rahmen der Hafenwesterweiterung plant die Hamburger Wirtschaftsbehörde gemeinsam mit dem Containerterminalbetreiber Eurogate und der Hamburg Port Authority, den Wald komplett abzuholzen. Für die geplante Erweiterung des Drehkreises für Containerschiffe müssten schätzungsweise lediglich rund 15 Prozent der Bäume weichen.

Statt der Bäume geplant: eine unnötige, riesige, karge Kaimauer
Der Elbwald muss bleiben
Logistik statt Liegeplätze
Die budgetierten Investitionen von 1,1 Milliarden Euro könnten wesentlich besser genutzt werden, um die Wettbewerbsfähigkeit des Hafens durch eine überfällige Modernisierung der Logistik und Infrastruktur zu verbessern. Konkret sollte der zügige Ausbau der Hafenbahn und die Erneuerung der Köhlbrandquerung sowie eine Digitalisierung der Abläufe in Angriff genommen werden. So gibt es derzeit massive Probleme bei der Steuerung des Containerumschlages, was zu vermeidbaren langen Wartezeiten und Engpässen führt. Der Verband für Straßengüterverkehr und Logistik Hamburg (VSH) bemängelt, dass veraltete IT-Software sowie zu wenig Personal zu viel zu langen Wartezeiten und unzureichenden Abfertigungskapazitäten für Lkw an den Containerterminals führten.
Eine Katastrophe für Tiere und Pflanzen
Wir fordern:
Mit der Volkspetition »Elbwald retten« wollen wir erreichen, dass
- der Hamburger Senat und die Hamburgische Bürgerschaft die geplante vollständige Abholzung des Elbwaldes am Bubendey-Ufer im Rahmen der Westerweiterung des Hafens stoppen
- lediglich jene Bäume gefällt werden, die unbedingt weichen müssten, um die Drehkreiserweiterung für Containerschiffe zu ermöglichen
- die Ersatzpflanzung für diese Bäume dann auf der südlich direkt an den Elbwald angrenzenden Brachfläche vorgenommen wird, so dass das Biotop in der Breite wachsen kann.
Abholzung verhindern!
Die Bäume sollen einer unnötigen, riesigen, kargen Kaimauer weichen. Vorgesehen ist, den gesamten Wald für zwei neue Schiffsliegeplätze zu fällen. Dies ist allerdings aufgrund der derzeitigen Auslastung, die laut der Handelskammer Hamburg durchschnittlich nur rund 60 Prozent beträgt, am Markt vorbei geplant und somit überflüssig. So darf es in Zukunft nicht aussehen …









